Neustart 22 – Eröffnung in Chemnitz

Am Sonntag Vormittag um 11 war das Schlossbergmuseum Chemnitz gut besucht. Dem Museum war es nach Monaten wieder erlaubt eine richtige Ausstellungseröffnung mit Menschen zu feiern. Im Renaissance-Saal des einstigen Schlosses sind unsere historischen Blechtiere wunderbar präsentiert. Vögel, Fische, Säugetiere und Insekten haben eigene Bereiche bekommen. Andrea Kramarczyk hat das Raumkonzept entwickelt und Haustechniker Volker Schriever hat es umgesetzt. Die beiden Praktikantinnen Leonie Eichler und Melanie Hoffmann waren mit Freude bei der Sache, als es daran ging, die Vitrinen einzuräumen. Wir danken allen Kollegen des Hauses sehr und natürlich auch Museumsleiter Uwe Fiedler, der wieder die richtigen Worte fand, um die Ausstellung zu eröffen.


Blechtiere unter Artgenossen

Im Heineanum ist es einigen Blechvögeln gelungen, aus der Sonderausstellung zu entschwinden und sich zu ihren Artgenossen in der Dauerausstellung zu gesellen. Für die Besucher ist es eine besondere Überraschung, sie dort zu finden.

Eröffnung in Halberstadt

Es hat uns sehr gefreut, dass im Heineanum Halberstadt eine Ausstellungseröffnung mit echten Menschen möglich war. Besonderes Vergnügen bereitete die Rennstrecke für mechanische Spielzeuge.

Mechanische Vogelwelt

Für unsere Sonderausstellung im Heineanum haben wir uns thematisch auf die Mechanische Vogelwelt beschränkt. Die Sammlung historischer Blechtiere bietet auch dafür eine stattliche Auswahl. Enten, Hühner, Gänse, Meisen, Pinguine, Eule, Kukuck, Pelikan, Strauß und Specht bestimmen diesmal das Bild der Ausstellung. Und weil die räumlichen Gegebenheiten es erforderten, haben wir eigens neue Ausstellungstafeln gestaltet.

Kleines Haus mit großer Sammlung

Das Naturkundemuseum Heineanum in Halberstadt findet sich seit mehr als 180 Jahren in bester Lage, direkt neben dem Dom. Das Museum gründet auf der ornithologischen Sammlung des Gutsbesitzers Ferdinand Heine (1809-1894) und entwickelte sich seither zu einem Spezialmuseum für Vogelkunde. In Fachkreisen erfreut sich das kleine Haus größter Wertschätzung, da in seinem Sammlungsbestand eine Vielzahl einzigartiger Vogelpräparate zu finden sind.

Stille Freude

Nach langen Monaten konnten wir uns endlich wieder gemeinsam auf Tour begeben. Der erste Ausstellungsaufbau in diesem Jahr führte uns zum Mindener Museum. Hinter den historischen Fassaden der Museumszeile fand die »Mechanische Tierwelt« in weiträumigen modernen Ausstellungsräumen einen neuen Platz. Kuratorin Dr. Marion Tüting und Haustechniker Sven Schümann standen uns beim Aufbau tatkräftig zur Seite. Durch die Pandemieverordnung ist auch die Stadt Minden in melancholischer Stille gefangen. So tat es sehr gut, endlich wieder freundliche Museumskollegen in der Realität zu treffen. Wir hoffen, dass das kulturelle Leben bald in den Alltag zurück kehrt und dass auch das Mindener Museum für Besucher geöffnet werden kann.