Ein Blick in die Vitrinen

30 großformatige Fotografien hängen an den Wänden und verwandeln den Ausstellungsraum im Naturkundemuseum Görlitz in eine bunte Tierschau. In den Vitrinen erwartet die Besucher zudem ein wahres Feuerwerk an Farben und Formen. Nach Art und Lebensraum sortiert, gibt es überall etwas zu entdecken, ergibt sich aus jeder Perspektive ein neues Bild.

Altes Blech in konservierter Natur

Einige unserer mechanischen Tiere haben sich davon geschlichen, um das Naturkundemuseum Görlitz zu erkunden. In der Dauerausstellung trafen sie ihre realen Artgenossen und ihren natürlichen Lebensraum. Sie fühlen sich ganz offensichtlich sehr zu Hause und so können sie bis zum 15.Oktober dort verweilen.

Eine feierliche Eröffnung

Museumsleiter Dr. Axel Christian begrüßte die Gäste und führte kurz in die Ausstellung ein. Wir gaben zudem einen Einblick in den Werdegang der Mechanischen Tierwelt und erläuterten unser fotografisches Konzept. Im Anschluss kamen wir bei Sekt und guter Laune mit interessierten Besuchern ins Gespräch. Auch Blechpferd »Bronco« hatte wieder einmal einen großen Auftritt, denn es freute Kleine und Große gleichermaßen, dass man im Museum etwas anfassen und ausprobieren konnte. Es war ein wunderbarer Abend, der erst viel später in geselliger Runde sein Ende fand.

Ausstellungsaufbau in Görlitz

Das Senckenberg Naturkundemuseum Görlitz ist uns vertraut. Für die Ausstellung »Seckenbergs verlorene Schätze« waren wir mehrmals vor Ort, um in den Sammlungen des Museums zu fotografieren. 2016 war die Ausstellung dann in Görlitz zu sehen. Im selben Jahr unterstützte das Museum unsere Ausstellung »Zum Fressen gern« im Benediktinerstift Admont mit kostbaren Leihgaben. Nun kamen wir mit unserer »Mechanischen Tierwelt« nach Görlitz. Alles war bestens vorbereitet und uns wurde jede Hilfe zuteil. In den hohen Vitrinen war es möglich, viele Tiere schweben zu lassen. Mit 200 Objekten konnten wir so viele zeigen wie nie zuvor. Aus den Sammlungen des Museums gesellten sich zudem noch einige originale Präparate hinzu. Wir danken Ekkehard Maettig, Margit Hanelt, Eberhard Lehmann, Dr. Axel Christian, Dr. Christian Düker, Luise Träger und allen Mitarbeitern, die uns so tatkräftig unterstützt haben.

Auf Wiedersehen, Göppingen!

Bevor unsere Ausstellung in Göppingen ihr Ende fand, hatte Dr. Ruess zu einer letzten Führung eingeladen. So kamen auch wir noch einmal im altehrwürigen Storchen mit den Besuchern ins Gespräch. Viele erinnerten sich, welche Spielzeuge sie selbst in der Kindheit besessen hatten. Es wurden Blechtiere mitgebracht, um sich nach Alter und Wert zu erkundigen und Sammler zeigten uns Fotos ihrer schönsten Stücke. Blechspielteug hat noch immer für viele eine gr0ße Faszination.

Eröffnung in Göppingen

Am 2. Advent um 15 Uhr wurde die »Mechanische Tierwelt« in Göppingen eröffnet. Oberbürgermeister Till fand feierliche Worte. Der Mandolinenvirtuose Klaus Wuckelt spielte beschwingt mit seinen Musikern und unser Film zur Ausstellung wurde auf großer Leinwand gezeigt. Es war eine wunderbare Eröffnung, auch dank dem selbstgemachten Apfelpunsch von Dr. Rueß.

 

Aufbau im Storchen

Das Stadtmuseum im Storchen ist ein geschichtsträchtiger Bau. Die Herren von Lieberstein errichteten das Fachwerkhaus um 1536 als herrschaftliche Residenz. Im 19. Jahrhundert wurde daraus eine Gastwirtschaft. Geblieben ist davon der Name »Storchen«. Das älteste Wohnhaus der Stadt ist heute ein kulturhistorisches Museum, das neben der Stadtgeschichte auch wechselnde Ausstellung präsentiert. Die »Mechanische Tierwelt« ist die diesjährige Weihnachtsausstellung. Museumsdirektor Dr. Rueß und der Pensionär Herr Kettenmann legten sich beim Ausstellungsaufbau mächtig ins Zeug und machten uns die Arbeit leicht. In den verwinkelten Räumen des historischen Gebäudes zeigt sich unsere Ausstellung wieder auf ganz neue Weise. Allen Mitarbeitern des Museums danken wir herzlich für den herzlichen Empfang und für ihre tatkräftige Hilfe.