Vorschau: Naturmuseum St. Gallen

Die Mechanische Tierwelt geht wieder auf Reisen und wird ab Mitte November in der Schweiz zu Gast sein. Das Naturmuseum St. Gallen hat dieses Projekt sehr befördert. Allein mit seiner dankenswerten Unterstützung war es möglich, das Buch zur Ausstellung zu realisieren. Vom 18. November 2011 bis zum 6. Mai 2012 wird die Mechanische Tierwelt im Naturmuseum präsentiert.

Berlin: Zu Gast bei Freunden

Mit einer kleinen Auswahl von 8 großformatigen Fotografien ist die »Mechanische Tierwelt« im Galerieraum der Boutique LaSeda in Berlins belebter Mitte zu Gast. Neben Dortmund und Köln ist dies der 3. Laden von Susanne Beigger und Gerd Siekmann. Tücher, Taschen, Schmuck und ausgefallene Accessoires führen sie in ihrem Programm. Darüber hinaus verfügt das Berliner Geschäft über einen eigenen Galerieraum in dem die ambitionierten Inhaber die Arbeiten unterschiedlichster Künstler in wechselnden Ausstellungen präsentieren.

»Mechanische Tierwelt« in der Galerie LaSeda: 
15. 10. bis 4. 11. 2011
Alte Schönhauser Str. 36 – 37 / 10119 Berlin / Mo – Sa  12.00 – 19.00 Uhr

Auf Wiedersehen Berlin

Am Sonntag verabschiedete sich die »Mechanische Tierwelt« vom Museum für Naturkunde in Berlin. Für uns war es eine besondere Freude, in unserer eigenen Stadt, in diesem wunderbaren Museum, unsere Fotosafari zu präsentieren. Allen Besuchern sagen wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Ein Wiedersehen mit den historischen Blechtieren gibt es ab dem 18. November im Naturmuseum St. Gallen.

Was für eine lange Nacht!

Trotz Regen und Kälte kamen mehr als 6500 kleine und große Besucher ins Berliner Museum für Naturkunde und viele nahmen bei ihrem nächtlichen Kulturausflug auch die »Mechanischen Tierwelt« in Augenschein. An diesem Abend bot sich in der Ausstellung jedem die Gelegenheit, eine Auswahl von funktionstüchtigen originalen Blechtieren außerhalb der Vitrinen zu betrachten, in die Hand zu nehmen und selbst in Bewegung zu setzen. Darüber hinaus erhielten wir programmatische Unterstützung durch Julia Vorkefeld. Sie studiert Medienkunst an der Bauhausuniversität Weimar (Schwerpunkt Radio- und Hörspielkunst). Passend zum Thema brachte sie ihr Kurzhörspiel »31 mechanische Tiere« zur Aufführung. Das dadaistisch anmutende Klangexperiment basiert auf einem Text von Hannes Becker und wurde mit Unterstützung von Studenten der Berliner Schauspielschule Ernst Busch von Julia Vorkefeld inszeniert. Besonders zu später Stunde war es bestens dazu geeignet, das erschöpfte Museumspublikum wieder munter zu machen.


Dr. Bürgin in Berlin

Von allen, die die »Mechanischen Tierwelt« auf ihrem bisherigen Weg begleitet und unterstützt haben, möchten wir einem in besonderer Weise danken – Toni Bürgin. Deshalb war es uns eine besondere Freude den Direktor des Naturmuseums St. Gallen bei seinem Besuch im Berliner Naturkundemuseum endlich persönlich kennenzulernen. Als Autor und Herausgeber unseres Buches durften wir Ihn bereits aus der Ferne als sachkundigen, unkomplizierten und entscheidungsfreudigen Museumsenthusiasten erleben. Dr. Ferdinand Damaschun, der Direktor des Berliner Museums, nahm sich gern die Zeit, seinen Schweizer Kollegen durch alle Ausstellungsbereiche seines Hauses zu führen.

Ausblick

Die Mechanische Tierwelt findet großen Zuspruch bei ihrem Publikum und wurde dabei von vielen als ein farbenfrohes Fotomotiv entdeckt. Zweieinhalb Wochen ist die Ausstellung noch im Berliner Naturkundemuseum zu Gast. Im November begibt sie sich auf Reisen in das Naturmuseum St. Gallen (bis Juni 2012). Im Anschluss daran wird die Fotosafari im Energiewerk Knappenrode Station machen (17. Juni – Oktober 2012). Das gewaltige Industriedenkmal bietet einen reizvollen thematischen Kontext und wunderschöne Räume zur Präsentation.


Lange Nacht der Museen

27. August – Willkommen bei der langen Nacht der Museen

Das Berliner Naturkundemuseum macht auch in diesem Jahr eine Nacht zum Tag und öffnet allen Besuchern seine Pforten. Bereits ab 15 Uhr startet ein Kinderfest. Zu späterer Stunde (18 – 2 Uhr) stehen dann Sonderführungen, Musik- und Hörspieldarbietungen, sowie ‚Cocktails unter Sauriern‘ auf dem Programm. Die ‚Mechanische Tierwelt‘ freut sich ebenfalls auf diese Veranstaltung, bevor sie am 5. September vom Naturkundemuseum Abschied nimmt. Während der langen Nacht werden wir, Sebastian Köpcke und Volker Weinhold, in der Ausstellung anwesend sein. Einige historische Blechtiere können die Besucher dann selbst in Bewegung setzen.

Besucher in Berlin

Zwei Wochen sind seit der Eröffnung vergangen und viele Besucher haben bereits die neue Sonderausstellung in Augenschein genommen. An den riesenhaften Saurierskeletten vorbei, die Huftiere hinter sich lassend, gelangt man in den altehrwürdigen Vogelsaal. Von hier führt ein geheimnisvoll dunkler Gang – beidseitig von Insektenmodellen gesäumt – direkt hinein, in die Mechanischen Tierwelt. Die eigenwillige Spielzeugschau wirkt jedoch nicht fremd an diesem Ort der Wissenschaft. Im Gegenteil. Neben ihren ausgestopften Artgenossen fühlen sich die historischen Blechtiere erkennbar wohl und wirken sehr lebendig. Verlässt man schließlich die Ausstellung durch eine angrenzende Luftschleuse, betritt man den neuen Raum der Nass-Sammlungen, in dem sich Glasbehälter voll schaurig-schöner Kreaturen, in scheinbar endlosen Regalen, bis zur Decke stapeln.

12. Juli bis 4. September 2011

Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

www.naturkundemuseum-berlin.de

Di bis Fr: 9.30 – 18 Uhr
Sa, So: 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen.

Mechanische Tierwelt Berlin

Ausstellungseröffnung in Berlin

Die Ausstellungseröffnung im Berliner Naturkundemuseum war gut besucht und wohl für alle ein rundum gelungener Abend. Nach der Begrüßung durch den Direktor des Hauses, Herrn Dr. Damaschun, führte Uwe Holz, der Direktor des Industrie- und Filmmuseums Wolfen, mit pointierten Worten in das Thema der Ausstellung ein. Das Klangkunst-Duo Wegener & Zintel sorgte sodann mit einer sehens-, hörens- und staunenswerten Performance für großes Vergnügen und einen passenden musikalischen Akzent. Die Mitarbeiter des Museums sorgten für reichlich Brezeln und Getränke. Um ein freudiges Wiedersehen und anregende Gespräche bemühten sich die Gäste selbst. Erst nachdem die letzte Flasche geleert war, fand dieser schöne Abend seinen würdiges Ende.   (Fotos: André Lang / Berlin)

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