Die Presse war geladen und erschien zahlreich im Senckenberg Museum in Frankfurt am Main. Der Direktor des Hauses, Herr Dr. Herkner, führte in die Ausstellung ein. Der Wunsch des Menschen, Tiere und Natur zu beobachten, zu verstehen und nachzubilden, sei so alt, wie die Menschheit selbst. Aus diesem Grunde begrüßte er die Ausstellung im Frankfurter Naturkundemuseum. Als Wissenschaftler, der sich mit den komplexen Bewegungsabläufen von Tieren beschäftigt, ist es für ihn spannend zu untersuchen, weshalb unsere alte japanische Blechschildkröte verlässlich geradeaus läuft, anstatt auf der Stelle zu treten. Die Spielzeugkonstrukteure vermochten offensichtlich mit einfachen mechanischen Mitteln, wirkungsvolle Effekte zu erzielen. Die Ausstellung ist aber nicht allein für Wissenschaftler interessant. Die ersten kleinen Besucher, die neugierig vorbeischauten, waren ebenso von der bunten Vielfalt begeistert.
Vorschau: Senckenberg Museum für Naturkunde ab 14. November 2013
Nur noch eine Woche lang, wird die »Mechanische Tierelt« im schönen Burgenland zu sehen sein. Nach dem Abschied von Schloss Lackenbach gibt es jedoch schon ab dem 14. November ein Wiedersehen mit unserer Ausstellung. Das Senckenberg Museum in Frankfurt am Main ist neben dem Berliner Museum für Naturkunde das größte seiner Art in Deutschland. Es ist zudem eine Forschungsstätte von internationalem Rang. Es freut uns sehr, dass in dieser Welt der Biodiversität auch unsere Fotosafari ihren Platz findet. (Fotos: Senckenberg / Bild 2 Michele Dantini)
Vernissage im Oderbruch
Am letzten Ferientag in Berlin und Brandenburg sorgte das Sommerfest der Galerie KOCH und KUNST noch einmal für entspannte Stimmung. In Presse und Rundfunk war es der Tip des Tages und so war die Ausstellungseröffnung in Groß Neuendorf gut besucht. Bei Kaffee, Kuchen, Sekt und Livemusik fand sich für jeden einen Platz an der Sonne oder auch im Schatten alter Apfelbäume im weitläufigen Areal. Erst nachdem sich die letzten Gäste verabschiedet hatten, begann es zu regnen. Unser herzlicher Dank gilt Gastgeber Stefan Hessheimer und seinen hilfreichen Mitstreitern für diesen wunderbaren Tag.
Koch und Kunst und mechanische Tiere
Stefan Hessheimer ist ein Fotograf, der für seine ausdrucksstarken Musikerporträts ebenso bekannt ist, wie für seine stillen Landschaftsaufnahmen aus dem Oderbruch. Mit der Galerie KOCH und KUNST hat er sich einen Traum erfüllt. In seinem wunderschönen Bauernhaus in Groß Neuendorf ist er gleichermaßen Musiker, Künstler, Galerist und Koch und immer ein vollendeter Gastgeber bei den alljährlichen Sommerfesten. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr einige Bilder unserer Fotosafari bis zum 31. Oktober in der Galerie KOCH und KUNST ausstellen können. Das Sommerfest beginnt am Sonntag, 4. August, um 14.00 Uhr. Ruth Homann und Band sorgen für das musikalische Live-Programm im Anschluss an die Ausstellungseröffnung.
»Mechanische Tierwelt« auf Schloss Lackenbach
Im Naturerlebnismuseum Schloss Lackenbach wurde uns ein sehr herzlicher Empfang zuteil. Direktor Dr. Herbert Zechmeister, seine Assistenz Frau Doris Pultz und alle Mitarbeiter des Museums haben tatkräftig den Aufbau unserer Ausstellung unterstützt. Aus der Schatzkammer der Fürsten Esterhàzy wurde eigens eine historische Tischuhr aus dem Museum der Burg Forchtenstein geliehen. Dieser vergoldete Kriegselefant steht als kostbares Einzelstück unseren drei kleinen Blechelefanten gegenüber, die 300 Jahre später in industrieller Massenproduktion gefertigt wurden. Ebenfalls von der Burg Forchtenstein kam ein Video hinzu, das in unserer Ausstellung gezeigt wird. Ein Bacchusautomat (um 1600) wurde noch einmal in Funktion versetzt und eine Vielzahl von Affen und Hirschen setzt sich mit dem prunkvoll verzierten Gefährt in Bewegung. Die frühen mechanischen Kunstwerke aus der Sammlung Esterhàzy zeigen auf, in welcher Tradition man die späteren Entwickler von mechanischem Spielzeug sehen kann. Ein Fernsehteam des ORF hat den Aufbau mit der Kamera begleitet. Am 1. August wurde die »Mechanische Tierwelt« bei strahlendem Sonnenschein mit einem Pressegespräch im Lounge-Bereich des Museums eröffnet.
- Schloss Lackenbach
bis 1. September täglich von 9.00 – 17.00 Uhr
bis 31. Oktober – Mittwoch – Sonntag von 9.00 – 17.00 Uhr
www.esterhazy.at
Unterwegs nach Lackenbach
Bei 40 Grad im Schatten machten wir uns auf den Weg nach Österreich. Die Klimaanlage funktionierte zuverlässig und für Musik und Verpflegung war gesorgt. Ein paar neugierige Blechtiere ließen sich nicht in ihren dunklen Kartons halten. Sie wiesen uns den richtigen Weg – von Berlin über Dresden, Prag, Brno und Wien bis ins Burgenland, nach Lackenbach. Per Telefon haben wir diese unterhaltsame Tour als Livebericht auch auf unserer Facebook-Seite dokumentiert.
Auf nach Österreich!
Schon bald verabschieden sich die mechanischen Tiere aus dem Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg und dann reisen sie südwärts, nach Österreich. Im Naturerlebnismuseum auf Schloß Lackenbach wird unsere Ausstellung am 30. Juli eröffnet. In der Dauerausstellung des Museums werden unterschiedliche Lebensräume wie Wald, Feld, Fluss- und Seenlandschaft anschaulich und erlebbar. Archeologie und Menschheitsgeschichte werden ebenso thematisiert, wie aktuelle Fragen zum Umweltschutz, zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft und zur Bedeutung erneuerbarer Energien. Die Geschichte der Jagd – von der Steinzeit bis zur Gegenwart – bildet einen besonderen Schwerpunkt und erinnert an die große Jagdtradition der Fürsten Esterházy.
»Mechanische Tierwelt« in Oldenburg
Die »Mechanische Tierwelt« ist die neue Sonderausstellung im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg. 20 großformatige Fotografien fanden auf der Galerie ihren Platz und 173 originale Blechtiere in den Vitrinen. Zudem sorgt der Film für gute Unterhaltung, denn es ist spannend die mechanischen Tiere in Bewegung zu erleben. Eine Etage tiefer erzählt die Ausstellung »Raubgräber Grabräuber« die lange Geschichte illegaler Schatzsuchen, über spektakuläre Funde und unwiederbringliche Verluste, die damit verbunden sind. Die Dauerausstellung präsentiert auf drei Etagen in einer sehr sehenswerten Dauerausstellung die naturhistorische und gesellschaftliche Entwicklung der Region. So lohnt ein Besuch im Museum Natur und Mensch in jedem Fall. Die »Mechanische Tierwelt« ist bis zum 21. Juli in Oldenburg zu sehen.
Landesmuseum Natur und Mensch
Damm 38–44, Oldenburg
Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr,
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.









































































































