Vernissage im Oderbruch

Am letzten Ferientag in Berlin und Brandenburg sorgte das Sommerfest der Galerie KOCH und KUNST noch einmal für entspannte Stimmung. In Presse und Rundfunk war es der Tip des Tages und so war die Ausstellungseröffnung in Groß Neuendorf gut besucht. Bei Kaffee, Kuchen, Sekt und Livemusik fand sich für jeden einen Platz an der Sonne oder auch im Schatten alter Apfelbäume im weitläufigen Areal. Erst nachdem sich die letzten Gäste verabschiedet hatten, begann es zu regnen. Unser herzlicher Dank gilt Gastgeber Stefan Hessheimer und seinen hilfreichen Mitstreitern für diesen wunderbaren Tag.

Koch und Kunst und mechanische Tiere

Stefan Hessheimer ist ein Fotograf, der für seine ausdrucksstarken Musikerporträts ebenso bekannt ist, wie für seine stillen Landschaftsaufnahmen aus dem Oderbruch. Mit der Galerie KOCH und KUNST hat er sich einen Traum erfüllt. In seinem wunderschönen Bauernhaus in Groß Neuendorf ist er gleichermaßen Musiker, Künstler, Galerist und Koch und immer ein vollendeter Gastgeber bei den alljährlichen Sommerfesten. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr einige Bilder unserer Fotosafari bis zum 31. Oktober in der Galerie KOCH und KUNST ausstellen können. Das Sommerfest beginnt am Sonntag, 4. August, um 14.00 Uhr. Ruth Homann und Band sorgen für das musikalische Live-Programm im Anschluss an die Ausstellungseröffnung.

www.kochundkunst.de

»Mechanische Tierwelt« auf Schloss Lackenbach

Im Naturerlebnismuseum Schloss Lackenbach wurde uns ein sehr herzlicher Empfang zuteil. Direktor Dr. Herbert Zechmeister, seine Assistenz Frau Doris Pultz und alle Mitarbeiter des Museums haben tatkräftig den Aufbau unserer Ausstellung unterstützt. Aus der Schatzkammer der Fürsten Esterhàzy wurde eigens eine historische Tischuhr aus dem Museum der Burg Forchtenstein geliehen. Dieser vergoldete Kriegselefant steht als kostbares Einzelstück unseren drei kleinen Blechelefanten gegenüber, die 300 Jahre später in industrieller Massenproduktion gefertigt wurden. Ebenfalls von der Burg Forchtenstein kam ein Video hinzu, das in unserer Ausstellung gezeigt wird. Ein Bacchusautomat (um 1600) wurde noch einmal in Funktion versetzt und eine Vielzahl von Affen und Hirschen setzt sich mit dem prunkvoll verzierten Gefährt in Bewegung. Die frühen mechanischen Kunstwerke aus der Sammlung Esterhàzy zeigen auf, in welcher Tradition man die späteren Entwickler von mechanischem Spielzeug sehen kann. Ein Fernsehteam des ORF hat den Aufbau mit der Kamera begleitet. Am 1. August wurde die »Mechanische Tierwelt« bei strahlendem Sonnenschein mit einem Pressegespräch im Lounge-Bereich des Museums eröffnet.

  • Schloss Lackenbach
    bis 1. September täglich von 9.00 – 17.00 Uhr
    bis 31. Oktober – Mittwoch – Sonntag von 9.00 – 17.00 Uhr
    www.esterhazy.at

Unterwegs nach Lackenbach

Bei 40 Grad im Schatten machten wir uns auf den Weg nach Österreich. Die Klimaanlage funktionierte zuverlässig und für Musik und Verpflegung war gesorgt. Ein paar neugierige Blechtiere ließen sich nicht in ihren dunklen Kartons halten. Sie wiesen uns den richtigen Weg – von Berlin über Dresden, Prag, Brno und Wien bis ins Burgenland, nach Lackenbach. Per Telefon haben wir diese unterhaltsame Tour als Livebericht auch auf unserer Facebook-Seite dokumentiert.

Auf nach Österreich!

Schon bald verabschieden sich die mechanischen Tiere aus dem Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg und dann reisen sie südwärts, nach Österreich. Im Naturerlebnismuseum auf Schloß Lackenbach wird unsere Ausstellung am 30. Juli eröffnet. In der Dauerausstellung des Museums werden unterschiedliche Lebensräume wie Wald, Feld, Fluss- und Seenlandschaft anschaulich und erlebbar. Archeologie und Menschheitsgeschichte werden ebenso thematisiert, wie aktuelle Fragen zum Umweltschutz, zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft und zur Bedeutung erneuerbarer Energien. Die Geschichte der Jagd – von der Steinzeit bis zur Gegenwart – bildet einen besonderen Schwerpunkt und erinnert an die große Jagdtradition der Fürsten Esterházy.

 

»Mechanische Tierwelt« in Oldenburg

Die »Mechanische Tierwelt« ist die neue Sonderausstellung im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg. 20 großformatige Fotografien fanden auf der Galerie ihren Platz und 173 originale Blechtiere in den Vitrinen. Zudem sorgt der Film für gute Unterhaltung, denn es ist spannend die mechanischen Tiere in Bewegung zu erleben. Eine Etage tiefer erzählt die Ausstellung »Raubgräber Grabräuber« die lange Geschichte illegaler Schatzsuchen, über spektakuläre Funde und unwiederbringliche Verluste, die damit verbunden sind. Die Dauerausstellung präsentiert auf drei Etagen in einer sehr sehenswerten Dauerausstellung die naturhistorische und gesellschaftliche Entwicklung der Region. So lohnt ein Besuch im Museum Natur und Mensch in jedem Fall. Die »Mechanische Tierwelt« ist bis zum 21. Juli in Oldenburg zu sehen.

Landesmuseum Natur und Mensch
Damm 38–44, Oldenburg
Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr,
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.

Mechanische Tierwelt Oldenburg

Demnächst in Niedersachsen …

Das Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg ist unser nächster Ausstellungsort. Wir freuen uns sehr darauf, in dem traditionsreichen Haus unsere Fotosafari zu präsentieren. Zur Zeit kann man noch bis zum 7. April die Sonderausstellung »Mensch, Fisch!« anschauen. Ab 25. Mai 2013 begrüßt dann die »Mechanische Tierwelt« ihr neugieriges Publikum.

 

Auf Wiedersehen Rotterdam

Heute verabschiedet sich die »Mechanische Tierwelt« in Rottterdam. Im Naturhistorischen Museum und in der Kunsthalle hat die Ausstellung in den letzten Monaten ihr Publikum gefunden. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Prof. Dr. Jelle Reumer (NHM), sowie den Kuratoren Keez Moeliker (NHM) und Charlotte van Lingen (Kunsthalle) für die wunderbare Zusammenarbeit. Ein Wiedersehen mit der »Mechanischen Tierwelt« gibt es ab 25. Mai 2013 im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg.