Aufbau in Admont

Eine Woche lang waren wir im Benediktinerstift Admont zu Gast, um den Aufbau unserer Ausstellung zu begleiten. Die Kuratoren Herr Krisch und Dr. Braunsteiner hatten den Ablauf bestens geplant und die Spezialisten Herr Mulzheim und Herr Berghofer machten uns beim Aufbau beinahe überflüssig. Als alle Bilder an den Wänden hingen und die eigens gebauten Vitrinen installiert waren, brauchten wir lediglich unsere historischen Spielzeugtiere in Position bringen. Im Säulensaal des Benediktinerstiftes Admont bekommt die »Mechanische Tierwelt« ein weiteres Mal ein ganz eigenes Gesicht. Die Wandlungsfähigkeit der Ausstellung verblüfft uns immer wieder aufs Neue.

Auf nach Admont!

Randvoll bepackt machten wir uns auf den Weg und rollten nach Süden, Richtung Österreich. Diesmal machte es sich unser brüllender Gorilla auf dem Armaturenbrett bequem und schaute dem Ziel erwartungsfroh entgegen. (Fotos: Mobiltelefon)

Letzte Absprachen – erste Vorbereitungen

Mit den Kuratoren Karl-Heinz Krisch (Naturhistorisches Museum) und Dr. Michael Braunsteiner (Kunsthistorisches Museum) sind alle Details besprochen. Die große Säulenhalle im Stift Admont wird sich in diesem Jahr in eine bunte Blechtierwelt verwandeln. Die Handwerker des Museums haben neue Vitrinen für die Blechtiere gebaut und die Wände zeigen sich hier erstmals in wunderbarem Rot.

Spielzeugsafari im Senckenberg Museum – 2

Anfang Februar war es wieder so weit. Ausgerüstet mit zünftigen Tropenhelmen, die eigenen Lieblingstiere fest im Arm, begab sich ein Expeditionsteam auf Entdeckungstour. Die Kleinen staunten nicht schlecht, was es da alles zu sehen gab und sie konnten erkennen, dass auch schon in Omas Kindertagen eine Menge schöner Spielsachen gab. (Fotos: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt)

Spielzeugsafari im Senckenberg Museum

Bei der Spielzeugsafari im Senckenberg Museum kam es zur Begegnung der eigenen Stofftiere mit ihren musealen Blechkollegen. Eines wurde den Kindern dabei deutlich – nur wenn man seine Spielzeugtiere liebevoll behandelt, ist ihnen ein langes Leben beschieden. Eine schlichte Erkenntnis, doch sie ist hilfreich für das ganze Leben und fördert auch das Verständnis für einen pfleglichen Umgang mit der Natur. (Fotos: Lena Sistig, Sven Tränkner / Senckenberg)

Das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt / M.

World of biodiversity – dies ist der Anspruch, den sich das Senckenberg Naturmuseum stellt. Neben dem Berliner Museum für Naturkunde ist es das größte Museum seiner Art in Deutschland. Im Verbund mit den Senckenberg Museen in Dresden und Görlitz und sieben weiteren Forschungsstandorten bildet die Senckenberg Gesellschaft eine Forschungsgemeinschaft von internationalem Rang.

Senkenberg Naturmuseum | 60325 Frankfurt am Main | Senckenberganlage 25 | www.senckenberg.de


Entdeckungen in der Sonderausstellung

In den verschiedenen Abteilungen des Senckenberg Museums haben sich einige unserer Blechtiere zu ihren präparierten Artgenossen in den Schauvitrinen gesellt. So gibt es für die Besucher auch in der weitläufigen Dauerausstellung, etwas Neues zu entdecken. An manchen Stellen ist es gar nicht so einfach, die Spielzeuge von den realen Tieren zu unterscheiden. Im Elch-Diorama ist der Größenunterschied jedoch tatsächlich gewaltig. 25 historische Blechtiere haben sich in der Dauerausstellung versteckt. Bis zum 23. Februar 2014 kann man veruchen, sie zu entdecken.

Presseschau in Frankfurt

Die Eröffnung der neuen Wechselausstellung Mechanischen Tierwelt wurde von einem breiten Medienecho begleitet.

Farbenrausch im Senckenberg Museum

Auch für das Senckenberg Museum ist es ein Novum, eine Spielzeugausstellung zu präsentieren. Die »Mechanische Tierwelt« vermag es auch an diesem Spielort farbenfrohe Akzente zu setzen. 23 großformatige Fotografien und jede Menge historischer Originale werden gezeigt. Für uns ist es eine Freude zu sehen, wie unsere Ausstellung an verschiedenen Orten immer wieder eine neue Wirkung entfaltet.

Pressegespräch in der Ausstellung

Die Presse war geladen und erschien zahlreich im Senckenberg Museum in Frankfurt am Main. Der Direktor des Hauses, Herr Dr. Herkner, führte in die Ausstellung ein. Der Wunsch des Menschen, Tiere und Natur zu beobachten, zu verstehen und nachzubilden, sei so alt, wie die Menschheit selbst. Aus diesem Grunde begrüßte er die Ausstellung im Frankfurter Naturkundemuseum. Als Wissenschaftler, der sich mit den komplexen Bewegungsabläufen von Tieren beschäftigt, ist es für ihn spannend zu untersuchen, weshalb unsere alte japanische Blechschildkröte verlässlich geradeaus läuft, anstatt auf der Stelle zu treten. Die Spielzeugkonstrukteure vermochten offensichtlich mit einfachen mechanischen Mitteln, wirkungsvolle Effekte zu erzielen. Die Ausstellung ist aber nicht allein für Wissenschaftler interessant. Die ersten kleinen Besucher, die neugierig vorbeischauten, waren ebenso von der bunten Vielfalt begeistert.