Volles Haus!

Kurzweilige Reden, interessiertes Publikum, leckeres Buffet und allseits gute Laune – so haben wir einen schönen Eröffnungsabend erlebt. Wir kamen mit einigen Besuchern ins Gespräch und es gab ein herzliches Wiedersehen mit alten Bekannten. Unser herzliches Dankeschön an alle, die am Ausstellungsaufbau und an dieser gelungenen Eröffnung mitgewirkt haben.

Experimentieren statt Exerzieren

1936 wurde vor den Toren der alten Hafenstadt Wismar eine Wehrmachtskaserne errichtet. Nach Kriegsende waren Truppen der Sowjetarmee bis 1992 auf dem weitläufigen Areal zu Gast. Das ursprünglich 1961 in Schwerin gegründetet Technische Landesmuseum nahm Ende 2012 die einstige Kaserne friedlich in Besitz. Auf 2.500 qm Ausstellungsfläche gibt es heute jede Menge zu Entdecken, zu Staunen und zum Begreifen. Und ein Museumscafé gibt es außerdem. Dieses moderne Museum ist ein wunderbarer Ort, um altes mechanisches Kinderspielzeug in einem spannenden Kontext zu präsentieren.

Auf nach Norden!

Die »Mechanische Tierwelt« zieht weiter ihre Kreise. Das Technische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern in der Hansestadt Wismar ist die nächste Station auf unserer Reise. Auf das phanTECHNIKUM sind wir sehr gespannt. Ende 2012 wurde es neu eröffnet. Womöglich erfahren wir dort auch etwas zur Geschichte des Schiffbaus, der in Wismar große Tradition hatte. Wir freuen uns sehr und hoffen, dass sich auch noch etwas Zeit findet für eine Runde durch die wunderschöne Stadt und einen Blick auf den Hafen. (Fotos: Peter Lück, Rostock)

Danke Dresden!

Da, wo sich August der Starke einst an seiner Porzellansammlung erfeute, konnten die Besucher unsere »Mechanische Tierwelt« bewundern. Wenn auch das industrielle Spielzeug der Gründerzeit mit den kostbaren Handarbeiten des Barock nur bedingt vergleichbar sind, wussten die kleinen Tiere aus Blech doch zu gefallen. Wir danken noch einmal ganz herzlich Birgit Walker, Roland Schmidt und allen, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben.

Historischer Ort am Elbufer

Vis á vis von Schlosskirche, Semperoper und Sächsischem Landtag steht ein Museumsbau von stattlicher Dimension. August der Starke wollte seinerzeit seine kostbare Porzellansammlung darin würdevoll deponieren. Später fand die Sächsische Landesbibliothek mit einem eigenen Buchmuseum darin ihren Platz. Im Krieg bis auf die Grundmauern niedergebrannt, wurde das Japanische Palais in den 1950er Jahren wieder rekonstruiert. Das Landesamt für Archäologie, das Museum für Völkerkunde Dresden und die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen waren in den folgenden Jahrzehnten die Nutzer. Seit dem Krieg ohne eigenes Museumsgebäude können heute auch die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden im Japanischen Palais wechselnde Ausstellungen präsentieren.

Plakat-Dresden

»Die Ausstellung ist eröffnet!«

Am Freitag Abend wurde unsere Ausstellung im kleinen Kreis der Museumsmitarbeiter eröffnet. Altes Blechspielzeug ist ganz gewiss kein Forschungsschwerpunkt für die Wissenschaftler bei den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden. Um so mehr waren sie von der bunten Artenvielfalt überrascht und beinahe jeder entdeckte ein vertrautes Spielzeug aus den eigenen Kindertagen. In geselliger Runde fand der stimmungsvolle Abend in einem gepflegten Dresdner Weinlokal seinen Ausklang.

Zurück in Dresden

Der Ausstellungsaufbau in Dresden war für uns eine Rückkehr an einen vertrauten Ort, denn im vergangen Jahr feierte im Japanischen Palais die Ausstellung »Senckenbergs verborgene Schätzte« ihre Premiere. Mit Birgit Walker war es einmal mehr eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Alle organisatorischen Unwägbarkeiten hatte sie im Vorfeld aus dem Weg geräumt und auch beim Aufbau behielt sie die Übersicht und packte tatkräftig mit an. Unser herzlicher Dank gilt außerdem Roland Schmidt, der nicht nur in schwindelnder Höhe mit ruhiger Hand seine Arbeit verrichtet, sondern der zudem wie ein umsichtiger Gastgeber darauf acht gab, dass wir jederzeit mit heißem Kaffee und kalten Getränken versorgt waren. Rita Krause war uns ebenfalls beim Aufbau eine große Hilfe, denn ihr scharfer Blick erwies sich als viel präziser als jede Wasserwaage.

Danke Dornbirn!

Kinder, wie die Zeit vergeht! Gerade aufgebaut, konnten wir unsere Ausstellung schon wieder abholen. Für uns war auch das eine Freude, denn es gab ein herzliches Wiedersehen mit der Museumsmannschaft. Nach einem letzten Blick war alles schnell abgeräumt und damit war wieder Platz für Neues. Es folgt eine Ausstellung über kostbare Mineralien, ganz sicher eine spannende Sache. Die Mechanische Tierwelt sagt nochmals Danke und macht sich auf den Weg. Die nächste Station folgt ab November in den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen im Japanischen Palais in Dresden.