»Mechanische Tierwelt« ist eröffnet!

Inmitten des weitläufigen Braunkohlegebietes der Oberlausitz nahm im Jahre 1918 unweit von Hoyerswerda eine Brikettfabrik ihren Betrieb auf. In den 1940er Jahren war es die größte ihrer Art in Europa. Bis zur Stillegung 1993 wurde hier in Knappenrode mit der technischen Ausstattung der Gründerjahre produziert. Heute ist das ziegelrote Industriedenkmal einer von vier Standorten im Verbund der Sächsischen Industriemuseen. Den Besuchern gewährt es einen eindrucksvollen Blick in die Arbeitswelt des vergangenen Jahrhunderts. Am 1. Juni wurde die Sonderausstellung »Mechanische Tierwelt« feierlich eröffnet. Die historischen mechanischen Spielzeuge fügen sich wunderbar in den technischen Kontext des Hauses. Die Ausstellung endet am 23. September 2012.

Energiefabrik Knappenrode
Ernst-Thälmann-Straße 8
02977 Hoyerswerda/OT Knappenrode
Telefon: 03571 604267

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 9.00 – 17.00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag 10.00 – 17.00 Uhr

Ausstellungsaufbau in der Energiefabrik

Der »Mechanischen Tierwelt« wurde heute an ihrem neuen Ausstellungsort ein herzlicher Empfang zuteil. Mit tatkräftiger Unterstützung ging der Aufbau mühelos von statten. Das imposante Industriedenkmal bietet mit seinen hohen Räumen, seinen Stahlträgern und Metallfenstern, einen passenden Rahmen für unsere Blechtier-Safari. Am Freitag, den 1. Juni 2012, wird die Ausstellung um 15 Uhr feierlich eröffnet.

Auf Wiedersehen St. Gallen!

Die »Mechanische Tierwelt« hat sich heute nach fünf Monaten Laufzeit aus dem Kunst- und Naturmuseum verabschiedet. Der strenge Schweizer Zoll machte keine Probleme und so kamen alle Objekte gut verpackt in Berlin an. Bei Toni Bürgin und seinen Mitarbeitern wollen wir uns auch hier noch einmal für Ihre Unterstützung und für Ihre herzliche Gastfreundschaft in St. Gallen bedanken. Bereits Ende des Monats geht es weiter zum nächsten Ausstellungsaufbau. Am 1. Juni 2012 wird die »Mechanische Tierwelt« im Sächsischen Industriemuseum Energiefabrik Knappenrode eröffnet.

Jetzt ins Naturmuseum St. Gallen!

Letzte Gelegenheit, denn nur noch wenige Wochen ist die »Mechanische Tierwelt« im Naturmuseum zu sehen. Am 6. Mai endet das Gastspiel in St. Gallen. Ein wiedersehen mit der farbenfrohen Fotosafari gibt es dann ab dem 1. Juni 2012 im Sächsischen Industriemuseum Energiefabrik Knappenrode.

Stadtmagazin St. Gallen – März 2012

Das aktuelle Stadtmagazin berichtet über die »Mechanische Tierwelt« und beleuchtet in einem umfassenden Beitrag die Geschichte des Blechspielzeugs. Noch gute zwei Monate (bis zum 6. Mai 2012) wird die Austtellung im Naturmuseum St. Gallen präsentiert.

Naturmuseum St.Gallen
Museumstrasse 32, CH-9000 St.Gallen
Tel 0041 (0)71 242 06 70
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag durchgehend 10 bis 17 Uhr.
Mittwoch bis 20 Uhr.

Rudys Vater – Billy De Beck

Wir freuen uns sehr, dass »Rudy the Ostrich« auch in unserer Sammlung historischer Blechtiere zu Hause ist. Als einziger Vogel seiner Art, war der sympathische Strauß ein klarer Favorit für unsere Fotosafari. Bei vielen alten Blechspielzeugen ist es schwierig, verlässliche Informationen über ihren Ursprung zu erlangen. Man darf zufrieden sein, wenn eine zeitliche Einordnung, ein Hinweis auf das Herkunftsland oder gar auf die Produktionsfirma möglich ist. Über Rudy gibt es jedoch noch mehr zu berichten. Er ist ein frühes Beispiel der Globalisierung und wurde 1924 für den amerikanischen Markt im Auftrag der Firma Nifty (USA) in Deutschland produziert. Sein Schöpfer ist der amerikanische Comic-Illustrator William Morgan »Billy« De Beck (1890 – 1942). Er absolvierte ein Kunststudium an der Academy of Fine Arts in Chicago. Im Anschluß arbeitete De Beck als politischer Karrikaturist für verscheidene Tageszeitungen. Ab 1914 konnte er beim Chicago Herald erste Comics publizieren. Fünf Jahre später startete sein bekanntester Comicstrip »Barney Google« auf den Sportseiten von Chicago Herald und Examiner. Der wohlhabende Künstler war offenbar auch ein talentierter Geschäftsmann. Viele seiner populären Comic-Charaktäre brachte er als Merchandising-Produkte in den Handel. Im Alter von nur 52 Jahren erlag Rudys Vater Billy De Beck einem Krebsleiden. (Quelle: Internetrecherche)